Auf der Hinfahrt prasselte eben dieser in Solingen auf den Bus ein. Zum Start in Unterburg war es kurz trocken, aber schon am Diederichstempel oberhalb der Wupper ereilte uns der nächste Schauer. Unsere Skepsis wuchs, doch fortan zeigte sich das Wupper-Tal von seiner besten Seite. Ein kurzes, harmloses Schäuerchen noch im Burgholz, das war es. Bei der Pause am Waldpädagogischen Zentrum schien die Sonne, im Bahnhof Küllenhahn überraschte ein Blechbläser-Trio mit hörbarem Niveau. Um uns herum leuchtete den ganzen Tag ein zartgrüner Wald.
Allein waren wir allerdings nicht unterwegs. Wir begegneten Frauen mit ihren Hunden (die gelegentlich auch ein Kind und seltener einen Mann dabeihatten) und wir begegneten Männern mit Bier, die ihr Kommen oftmals lautmalerisch ankündigten. Darauf folgten Frauen mit Hund und Männer mit Bier. Spätestens als wir an der Kaisereiche das Burgholz über schmale Pfade verließen, kehrte jedoch Ruhe ein. Am Robert-Daum-Platz verabschiedete sich Dominik von uns, während Frank und ich Richtung Ölberg aufbrachen.
Kurz vor der heimischen Tür begegnete uns die letzte Frau mit Hund und als ich mich mit meinem Kaffee auf den Balkon setzte, ging pünktlich ein heftiger Schauer über Wuppertal nieder.
Die Runde um Altena wird nachgeholt, Termin folgt.
Fotos: Frank Gleitsmann, Wuppertal.